Zusammenhang zwischen kN/m² und kgf/m²
Umrechnungstabelle
| kN/m² | kgf/m² |
|---|---|
| 0,5 kN/m² | 50,99 kgf/m² |
| 1 kN/m² | 101,97 kgf/m² |
| 2 kN/m² | 203,94 kgf/m² |
| 5 kN/m² | 509,86 kgf/m² |
| 10 kN/m² | 1.019,72 kgf/m² |
| 20 kN/m² | 2.039,43 kgf/m² |
| 50 kN/m² | 5.098,58 kgf/m² |
Rechenbeispiel
1,5 × 101,972 = 152,96 kgf/m².
Dieser Wert taucht in älteren Statikberechnungen und technischen Merkblättern auf, die noch mit kgf/m² arbeiten.
Anwendungen im Bauwesen
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen kN/m² und kPa?
Die Einheiten sind identisch: 1 kN/m² = 1 kPa (Kilopascal). Pascal ist die SI-Einheit für Druck (1 Pa = 1 N/m²), Kilopascal ist das 1000-fache. In der Tragwerksplanung wird kN/m² bevorzugt, um den Charakter als Flächenlast zu betonen; in der Bodenmechanik und Strömungslehre ist kPa üblicher.
Welche Schneelast gilt in Deutschland?
Die charakteristischen Schneelasten für Deutschland sind in DIN EN 1991-1-3 mit dem zugehörigen Nationalen Anhang geregelt. Je nach Schneelastzone und Höhenlage liegen die Bodenschneelast-Werte zwischen 0,65 kN/m² (Zone 1) und über 3,0 kN/m² in alpinen Regionen. Auf geneigten Dächern wird die Schneelast mit einem Formbeiwert abgemindert.
Wie hoch sind typische Windlasten in kN/m²?
Nach DIN EN 1991-1-4 berechnet sich der Böendruck aus der Windgeschwindigkeit. In den deutschen Windzonen reicht der charakteristische Staudruck qb von 0,32 kN/m² (Zone I) bis 0,39 kN/m² (Zone IV, Küste). Der tatsächliche Winddruck auf eine Fassade hängt zusätzlich von Aerodynamikbeiwerten und der Gebäudehöhe ab.
Was bedeutet kN/m² = kPa in der Praxis?
Da 1 kN/m² = 1 kPa gilt, können Druckangaben aus Bodengutachten (oft in kPa) direkt als Flächenlasten übernommen werden. Ein zulässiger Sohldruckwert von 200 kPa entspricht genau 200 kN/m² oder umgerechnet 20.394 kgf/m². Das vereinfacht die Kommunikation zwischen Geotechnikern und Tragwerksplanern.
Welche Normen verwenden kgf/m² noch?
Aktuelle deutsche und europäische Normen (DIN EN-Reihe, Eurocode) verwenden ausschließlich SI-Einheiten, also kN/m². Das kgf/m² findet sich noch in: älteren DIN-Normen vor der Eurocode-Einführung (vor ca. 1995), internationalen Dokumenten aus Ländern ohne SI-Pflicht, Herstellerangaben älterer Maschinen und Lagertechnik sowie bei der Umrechnung historischer Bestandspläne.